Stopp der Läuseinvasion

 

 

Kopfläuse sind flügellose sechsbeinige Insekten mit Klauen an den Beinen, die als Parasiten nur beim Menschen vorkommen und sich ausschließlich von Blut (alle 2-4 Stunden) ernähren.

 

Läuse sind ca. 3mm lang und besitzen 3 kräftige Beinpaare, die mit Klammern versehen sind.

 

Kopfläuse treten periodisch auf, in Städten ebenso wie auf dem Lande. Befallen werden vor allem Kinder im Alter von 5-11 Jahren.

 

Die Kopflaus wird von Mensch zu Mensch übertragen. Durch die Unfähigkeit der Laus zu springen oder zu fliegen erfolgt die Ansteckung von Kopf zu Kopf, also durch direkten Haarkontakt. Selten verbreiten sich Läuse über Kopfbedeckungen, Kissen oder Kleidung, allerdings können Läuse etwa ein bis zwei Tage außerhalb ihres Wirtes überleben und damit auch über Gegenstände übertragen werden. Hat eine Kopflaus sich im Haar eingenistet, so können die Weibchen bis zu zehn Eier am Tag legen. Nach ungefähr einer Woche schlüpfen die Larven. Diese wachsen innerhalb von zehn bis zwölf Tagen zu neuen ausgewachsenen Läusen heran.

 

 

Kopfläuse haben nichts mit mangelnder Hygiene zu tun

Entgegen der Annahme, mangelnde Körperhygiene sei der Auslöser für die Entstehung von Kopfläusen, wird zwar unter ungenügenden Sauberkeitsbedingungen die Verbreitung verstärkt, hat aber weder Haarlänge oder –Farbe noch die Häufigkeit der Haarwäsche einen Einfluss auf den Kopflausbefall oder dessen Häufigkeit. Befallene Kinder und Erwachsene werden leider oft als unsauber stigmatisiert, was dazu führt, dass der Läusebefall nicht thematisiert und so die weitere Ausbreitung unterstützt wird.

 

Eines der ersten und deutlichsten Symptome für Kopfläuse ist der Juckreiz. Er entsteht dann, wenn die Läuse zustechen und ihr Speichel mit der Kopfhaut in Berührung kommt – das verträgt unsere empfindliche Haut nicht gut, sodass sie mit Juckreiz reagiert. Wer sich also ständig stark am Kopf kratzen muss, sollte seinen Kopf einmal gründlich untersuchen. Doch nicht nur die Kopfhaut ist durch die Kopfläuse von Symptomen wie dem lästigen Jucken betroffen, sondern oft auch der Nacken, die Schläfen oder der Bereich hinter dem Ohr. Besonders Menschen mit langen Haaren bieten an diesen Stellen die optimale Temperatur für die Eier der Laus.

 

Symptome für Kopfläuse im Überblick 

  1. Juckreiz und ständiges Kratzen
  2. weiße Flecken nahe der Kopfhaut = Nissen
  3. Verfilzung der Haare = Weichselzopf
  4. Schwellungen und Rötungen

 

 

 

Wie behandle ich Kopflausbefall (Beispiel):

Wir empfehlen zum Beispiel gernde das Rausch Laus-Stop Shampoo, da es sich dabei um eine natürliche Aktiv-Behandlung gegen Kopfläuse handelt.

Rausch Laus-Stop Shampoo befreit von Nissen und Kopfläusen und ist natürlich, wirksam und mild. Mit wertvollen Wirkstoffen wie Andiroba,- Raps- und Kokos-Öl, Quassia Essig sowie feinsten ätherischen Ölen. Pflegt Kopfhaut und Haare. Ohne Resistenzrisiko, ohne Insektizide!

 

Anwendung:

Haare scheiteln. Crème reichlich und ganzflächig auf die Kopfhaut auftragen (besonders hinter den Ohren und im Nacken) und bis in die Haarlänge verteilen. 45 Minuten einwirken lassen (Schutzhaube benutzen), danach Crème sorgfältig ausspülen. Die Behandlung nach 7 Tagen wiederholen und bei starkem Befall nach 14 Tagen wiederholen. Bitte die Gebrauchsanweisung beachten! 

 

7 - 14 Tage nach jeder Läusebehandlung sollte eine sorgfältige Nachkontrolle vorgenommen werden. Da nicht nur Kopf und Haare von Läusen befallen sein können, ist es wichtig im Zuge der Behandlungen auch die in Berührung mit den Haaren gekommen Gegenstände zu reinigen. Bürsten und Kämme müssen sorgfältig gereinigt werden. Handtücher, Bekleidung und Bettwäsche müssen gewechselt und bei 60° C gewaschen werden. Gegenstände, die nicht gewaschen werden können für ca. vier Wochen in gut verschliessbare Plastiksäcke stecken, um die Läuse auszuhungern. Diese Methode eignet sich besonders gut auch für Plüschtiere, die oft direkten Kontakt mit dem Kopfhaar haben. Böden und Polstermöbel müssen mit dem Staubsauger gründlich von losen Haaren befreit werden.

 

 

Vorbeugung mit Weidenrinden Shampoo

Weidenrinden Shampoo kann nicht die übliche Behandlung von Läusen ersetzen. Zur Vorbeugung kann es jedoch durchaus sinnvoll sein, das Shampoo bei der Haarwäsche zu verwenden, vor allem, wenn derzeit Lausbefall in Schule oder Kindergarten bekannt ist. Dann benutzt man das Shampoo zur Vorbeugung gegen Läuse etwa zwei bis drei mal in der Woche. Die ätherischen Öle können außerdem bei bestehendem Kopflausbefall gegen den Juckreiz helfen und die Kopfhaut beruhigen. Es wirkt desinfizierend, entzündungshemmend und tonisierend.

 

 

 

Merkblatt der Österreichischen Apothekerkammer zum Thema Läuse

 

 

 

 

Quellen:

Österreichische Apothekerkammer

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