Salbei – Pflanzliche Hilfe gegen Schwitzen

 

Salbei

 

 

 

Indikationen

Bei exzessivem Schwitzen und Schweißausbrüchen kann die innerliche Anwendung von Salbei die Intensität der Schweißbildung vermindern.

Schweißperlen

 

 

Verarbeitung

Geschnittene Salbeiblätter werden als Tee verwendet. Weiters wird die Pflanze als Fluidextrakt in Flüssigkeiten und Trockenextrakt in Tabletten angewendet. Salbeiöl in Flüssigkeiten wird für medizinische Zwecke nur für die äußere Anwendung empfohlen. Der hochkonzentrierte Extrakt aus den Blättern des Echten Salbeis wird zudem zu Kapseln verarbeitet, um einen standardisierten Gehalt der Wirkstoffe zu gewährleisten.

 

Neben- und Wechselwirkungen

Unter den vielen Inhaltsstoffen der Salbeiblätter sticht das Thujon hervor, ein mengenmäßig wichtiger Inhaltsstoff der Salbeiblätter. Der Genuss von zwei bis drei Tassen Salbeitee täglich gilt als unproblematisch. Mehr als 15 Gramm Salbeiblätter pro Dosis können zu unerwünschten Wirkungen führen. Verdächtigt wird in solchen Fällen das enthaltene Thujon. Der zweite wichtige Inhaltsstoff von Salvia officinalis (Echter Salbei) ist die Rosmarinsäure, welche die übermäßige Schweißproduktion beruhigt.

 

 

 

Hausmittel

Ein Klassiker ist der Salbeitee. Zur innerlichen Anwendung nimmt man einen Teelöffel (2 Gramm) von den Salbeiblättern und übergießt sie mit 150 ml kochendem Wasser. Im Unterschied zu anderen Arzneitees sollten Patienten den Teeansatz mit Salbeiblättern erst dann abseihen, wenn er erkaltet ist, das heißt nach 10-15 Minuten. Zur kurmäßigen Anwendung eignen sich zwei bis drei Tassen täglich.

 Tee

 

Botanik

Der Echte Salbei oder Gartensalbei ist ein bis zu 60 cm hoher Strauch und gilt als ausdauernde Pflanze. Die ursprüngliche Heimat von Salbei sind die Länder an der Adria, während er in Mitteleuropa nur kultiviert wächst. Es existieren 700-900 Salbeiarten, von denen nur zwei arzneilich eingesetzt werden.

Salbei Pflanze

 

 

 

Geschichte

Die Bezeichnung „Salvia officinalis“ leitet sich vom lateinischen Gruß „salve“ ab, mit dem sich die Römer Gesundheit wünschten. Schon in der ägyptischen und griechischen Hochkultur wurde Salbei eingesetzt. Diese Tradition setzte sich bei den Römern, im Mittelalter und in der Neuzeit fort. Kaiser Karl der Große ordnete im Jahr 812 den Anbau von Salbei in den Klostergärten an. Von da an gelangte der Salbei in die Bauerngärten. Die Bauern schätzten ihn auch als Gewürz und Lockpflanze für Bienen. Berichte über die arzneiliche Anwendung von Salbei ziehen sich durch alle historischen und aktuellen Arznei- und Handbücher der Phytotherapie.

Toga

 

 

 

Neben dem klassischen Tee gibt es bei uns fertige Präparate, die den Salbeiextrakt in standardisierter Form enthalten. Dabei ist vor allem die Einnahme als Kapseln eine gute Alternative, da diese meist nur einmal täglich eingenommen werden müssen um die schweißhemmende Wirkung zu erzielen.

 

 

Kommen Sie bei uns in der Apotheke Gmünd Neustadt vorbei. Wir nehmen uns gerne Zeit, um das für Sie passende Präparat zu finden! Lassen Sie sich außerdem die August-Aktionen bei einigen der Präparate nicht entgehen!

 

 

Salimed ®

Salimed

 

 

Schwitzex ®

Schwitzex

 

 

Nosweat ®

Nosweat klein

 

 

 

Schlafen statt Schwitzen ®

Schlafen statt Schwitzen klein

 

Gerade jetzt in der „heißen Phase“ des Sommers ist die Einnahme von Salbeikapseln eine gute Möglichkeit, übermäßiges Schwitzen etwas einzudämmen.

 

Damit es nicht heißt: „Schwitzt du noch, oder klebst du schon?“.

Hund schwitzend im Auto

 

 

 

Quellen:

Apotheker Krone Ausgabe 7/2018: MSC/Mag. Pharm. Dr. Alfred Klement

www.pixabay.de

Firma ECA medical, aponova