Gutes für unsere Gelenke

 Holzfigur

 

Auf seine Gelenke zu achten, bedeutet vor allem, sich regelmäßig zu bewegen. Denn wer rastet, der rostet! Das bedeutet aber auch, Überlastungen und Übergewicht zu vermeiden und sich vor sportlicher Betätigung aufzuwärmen. Im Grunde geht es darum, rundum darauf zu achten, dass unser Lebensstil auch unsere Gelenke unterstützt!

 

Gelenkspalt

 

 

 

Tipps für Ihre Gelenke und Muskeln

 

 

1. Übergewicht verringern!

 

Deutlich erhöhtes Körpergewicht ist auch ein Risikofaktor für die Gelenke, die durch die Belastung schneller verschleißen (Arthrose). Daher:

- Versuchen Sie, Ihren BMI zwischen 20 und 25 zu halten.

- Bauen Sie täglich viel Obst und Gemüse - auch als Hauptmahlzeit - in Ihren Speiseplan ein. Fünf Portionen gelten als ideal.

- Genießen Sie mindestens zweimal wöchentlich Fisch, z.B. Lachs, Hering, Makrele. Die enthaltenen Omega-3-Fettsäuren wirken entzündungshemmend.

- Probieren Sie verschiedene vegetarische Gerichte aus, z.B. Gemüsepfannen, Aufläufe, Couscous mit Gemüse, Reisgerichte etc.

- Meiden Sie Alkohol.

 

 BurgerBeeren

 

 

2. Auf die Haltung kommt es an!

 

Körperhaltung und Muskelspannung sind wesentlich, damit es nicht zu frühzeitigen Abnutzungen der Gelenke kommt. Auch Selbstsicherheit, Zufriedenheit und Selbstwertgefühl drücken sich in Ihrer Haltung aus - das bemerkt auch Ihre Umwelt! Neben kräftigenden, ausgleichenden Übungen sind folgende Tipps für eine korrekte, gute Haltung wichtig:

- Wenn Sie schwere Lasten tragen, teilen Sie diese auf beide Hände auf bzw. nehmen Sie einen Rucksack.

- Größere Lasten sollten Sie mit geradem Rücken heben und das Gewicht nahe am Körper halten.

- Vermeiden Sie einseitige Haltungen im Nacken-Schulter-Bereich, z.B. bei langem Telefonieren ein Headset benutzen!

 

Yoga 1Yoga 2Yoga 3

 

 

3. Die richtige Sportart wählen!

 

Mit zunehmendem Alter sowie bei bestehenden Gelenksproblemen sollte man Risikosportarten weniger intensiv oder überhaupt nicht mehr ausführen und stattdessen zu gelenkschonenden Sportarten wechseln.

Empfehlenswert sind: Schwimmen (Achtung: kein Brustschwimmen bei Wirbelproblemen!), Radfahren, Walking oder Wandern, Langlaufen, Krafttraining (nach ärztlicher Anweisung), Aerobic, (Aqua-)Gymnastik.

 

 Schwimmen    Wanderausrüstung

 

 

4. Gelenke bei Problemen mit Tapes unterstützen

 

Tapen wird immer beliebter und das ist gut so! Die bunten Klebebänder können die Gelenke ideal unterstützen bzw. bei Schmerzen eine hilfreiche Therapie sein.

Wir bieten am 7. Mai 2018 einen Vortrag zum Thema Tapen im Allgemeinen und am 8. Mai 2018 eine individuelle Beratung zum richtigen Tapen an. Mehr dazu unter Aktuelles.

 

 Knie mit Tape    Tapes

 

 

5. Wärme entspannt die Muskeln

 

Eine weitere Möglichkeit, schmerzenden Gliedern den Garaus zu machen ist die Anwendung von Wärme. Wir haben dafür in der Apotheke spezielle Wärmepflaster, die eine gleichmäßige Tiefenwärme abgeben. Damit werden tiefliegende Muskeln erreicht und entspannt wodurch der Schmerz nachlässt.

 thermacare waerme

 

 

6. Gelenke brauchen Stoßdämpfer

 

Damit in unseren Gelenken nicht Knochen auf Knochen reiben, sind diese mit Knorpeln überzogen und durch die Gelenkschmiere verbunden. Diese sorgen somit für die Stoßdämpfung in den Gelenken.

Die Knorpel werden nicht direkt mit Blut und Nährstoffen versorgt, sondern über eben diese Gelenkschmiere. Das bedeutet, dass wir mit speziellen Nährstoffen, die Schutzfunktion der Knorpel gezielt unterstützen können und damit die Beweglichkeit verbessern.

Wir haben im April dazu eine tolle Aktion für Sie:

 

Gelenkscomplex Boehm

 

 

 

 

 

 

Quellen:

www.pixabay.de

Training für die Gelenke: MedMedia Verlag und Mediaservice Ges.m.b.H, Seidengasse 9/Top1.1, 1070 Wien; Juli 2015