Natürliche Stimmungsaufheller

 

 

Wetter schlecht, Stimmung schlecht.

Was hilft da besser als ein großes Stück Schokolade?

 Schokopralinen

Schokolade: nicht gut für die Taille, aber gut für´s Gemüt

 

Wir wissen: Essen ist mehr als Hungerstillen. Es ist Trost, Belohnung, Zeitvertreib...

Für Glücksgefühle sind Nervenbotenstoffe wie Adrenalin, Serotonin oder Dopamin verantwortlich. Damit diese aber ausreichend produziert werden können, muss der Körper die richtigen Nährstoffe aufnehmen. Besonders wichtig sind dabei Magnesium und Vitamin B6, die reichlich in Nüssen, Getreidekeimen oder grünem Gemüse vorkommen. Menschen, die sich richtig ernähren sind weniger anfällig für die Folgen der geringeren Sonneneinstrahlung im Winter als Fast Food Esser.

 

Die Drosselung der UV-Strahlung nimmt unser Auge wahr, mit der Folge, dass weniger Serotonin, aber mehr Schlafhormon Melatonin freigesetzt wird. Die Tiere halten einfach einen Winterschlaf. Uns Menschen macht der Prozess „nur“ müde und antriebslos. Trotz dieser Erschöpfung grübeln und sorgen wir uns, anstatt einzuschlafen, oder werden mitten in der Nacht wach.  

 

Aber nicht nur das. 90% unseres Serotonins befinden sich nicht im Gehirn sondern im Verdauungstrakt. Kein Wunder, dass sich Verdauungsprobleme lösen, wenn der Serotoninspiegel im Frühling wieder steigt. Auch schmerzhafte Erkrankungen oder Migräne gehen oft mit einem Serotoninmangel einher. Ein Anstieg des Serotoninspiegels wirkt sich entspannend aus und kann auch unsere natürlichen Schmerzmittel, die Endorphine, beachtlich stimulieren.

 

 

Was tun, wenn die inneren Reserven aufgebraucht sind? Welches sind die Nährstoffe, mit denen sich trübe Gedanken vertreiben lassen?

 

Ganz schlecht sind kalorienarme Diäten oder nicht konsumierte Mahlzeiten. Sie verhindern, dass ausreichend Serotonin gebildet wird. Auch Stress ist ein Serotonin-Räuber, ebenso wie „Couching“ und „Stubenhocken“. Mangelnde Bewegung, Lichtmangel, Kaffee und süßstoffhaltige Light-Produkte beeinträchtigen unsere Psyche.

 

Um Serotonin bilden zu können, benötigt der Körper verschiedene Nährstoffe, allen voran Tryptophan. Er ist darauf angewiesen, diese Aminosäure über die Nahrung aufzunehmen. Man findet sie in Puten- Rind- und Schweinefleisch, Milchprodukten, Huhn, Eiern, Thunfisch, Hülsenfrüchten oder Nüssen. Vegetarier haben ein höheres Risiko, zu wenig Tryptophan aufzunehmen. Für eine bessere Aufnahme müssen diese Nahrungsmittel mit Kohlenhydraten kombiniert werden. Ein guter, biologischer Stimmungskick wäre morgens ein Smoothie aus einer Banane, einem Apfel, einer Orange, zwei Esslöffeln kaltgepresstem Leinöl, einem Naturjoghurt und zwei Esslöffeln Hafermark.

 

ÄpfelJoghurtWalnüsse

     

 

 

Koffein und Diätpillen sind kontraproduktiv: Sie regen eher an, als zu entspannen, beschränken eher die Konzentration, anstatt sie zu erweitern, und hindern eher den Schlaf, als ihn zu fördern. Auch der Süßstoff Aspartam, der unter anderem die „stimulierende“ Asparaginsäure enthält, bekämpft im Körper Tryptophan und Serotonin.

 

Ein effektiver Förderer des Serotonin-Haushaltes ist neben der Aminosäure Tryptophan das Wunderkraut Johanniskraut. Es hilft, den Serotoninspiegel zu erhöhen, wenn es die Aminosäuren aus irgendeinem Grund nicht schaffen. Wichtig ist es auch gesunde Fette aufzunehmen, denn Glück geht durch den Magen. Fettreduzierte Ernährung begünstigt Depression und Reizbarkeit. Essen Sie sich auch satt: Kalorienarme Nahrung begünstigt negative Emotionen.

 

Durch richtiges Essen können wir unser Gleichgewicht und unsere Mitte finden, rund um die Uhr. Damit gelingt es uns, Energielosigkeit und schlechter Gemütslage ein Schnippchen zu schlagen, da es dem Gehirn an Aminosäuren fehlt, die für die Produktion natürlicher Aminosäuren benötigt werden. Der Neurotransmitter-Haushalt stellt sich im Laufe weniger Wochen um. Der Effekt wird nicht spontan wahrgenommen, sondern stellt sich eher schleichend ein. Anders dagegen ist es, wenn man vorübergehend mit komplexen Nährstoffpräparaten aus der Apotheke nachhilft. Da spürt man den Aktivitätsschub meist schon nach wenigen Tagen. Die gezielte Zufuhr bestimmter Mikronährstoffe und Aminosäuren kann die körpereigene Produktion von Stimmungsaufhellern anregen.

 

 

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Ein zusätzlicher Tipp von uns: Viel im Freien bewegen. Die Intensität des Tageslichtes ist selbst in der dunklen Jahreszeit im Freien viel intensiver als die Strahlung der Tageslampe in geschlossenen Räumen.

 

 

 

 

Quellen:

Lust aufs LEBEN, Ausgabe Nr. 11 November 2017

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