Ein neues Jahr hat begonnen...

Traditionell ist der Beginn eines neuen Jahres auch die Zeit in der wir Vorsätze für das kommende Jahr fassen.

 

Haben Sie sich dazu entschlossen, dass 2017 das Jahr wird, in dem Sie mit dem Rauchen erfolgreich aufhören? Dann sind Sie bei uns genau richtig, denn der Jänner steht in der Apotheke ganz im Zeichen des erfolgreichen Rauchstopps.

 

 

Gemeinsam rauchfrei 2017

Raucherberatungswochen bis 31.1.2017

 

 

Diese Gutscheine sind in der Apotheke Gmünd Neustadt erhältlich.

 

 

Nichtrauchen kann man lernen

„Mit dem Rauchen aufhören ist leicht, ich habe es schon 100mal geschafft“, witzelte der amerikanische Schriftsteller Mark Twain.

Tatsächlich ist es gar nicht so einfach, dauerhaft von der Zigarette loszukommen, denn man muss zwei Dinge gleichzeitig schaffen: ein jahrelang geübtes automatisiertes Verhalten ändern und von einem Stoff loskommen, der abhängig macht – dem Nicotin.

 

Warum ist Aufhören so schwer?

Psychische Abhängigkeit

Raucher kennen 1001 Situationen, eine Zigarette zu rauchen. Die Zigarette zum morgendlichen Kaffee, im Auto, beim Telefonieren, in der Pause, abends in der Kneipe zusammen mit Freunden… Dieses Verhalten ist großenteils erlernt!

Als regelmäßiger Raucher führen (führten) Sie bis zu 300x täglich die gleiche „Hand-zu-Mund-Bewegung“ aus. Tun oder taten Sie irgendetwas anderes auch nur annähernd häufig?

Mit jeder gerauchten Zigarette verschafft sich ein Raucher ein kleines Belohnungsgefühl: Das Nicotin gelangt in nur 7 Sekunden ins sogenannte „Belohnungszentrum“ im Gehirn. Dieses Zentrum belohnt uns sonst mit angenehmen Gefühlen bei Erfolgserlebnissen und freudigen Überraschungen – aber eben auch bei Zufuhr von Nicotin oder anderen Drogen. Dieses Gefühl, diesen „Kick“ suchen Raucher immer wieder.

 

Körperliche Abhängigkeit

Nicotin in der Zigarette ist der Hauptgrund, warum ein Raucher raucht und deswegen 4000 andere schädliche Inhaltsstoffe des Tabakrauches in Kauf nimmt. Nicotin hält die Abhängigkeit aufrecht, indem es: Das Rauchen "belohnt" und das Nichtrauchen "bestraft".

Nichtrauchen führt zu einem Abfall der Nicotinkonzentration – und lässt im Körper ein immer lauter werdendes Alarmsignal läuten. Irgendwann wird das Verlangen, die Gier zu rauchen übermächtig – die erlösende Zigarette muss her. Ein Teufelskreis der Abhängigkeit entsteht.

 

 

 

Und trotzdem lohnt es sich, diesem Laster abzuschwören, da ein Rauchstopp bereits nach kurzer Zeit spürbare Veränderungen im Körper bringt.

 

 

 

 

 

 

Nicotinersatzpräparate mindern Entzugssymptome

Mit Abstand der erfolgreichste Weg zur Raucherentwöhnung ist die sogenannte Schlusspunktmethode: 80% der ehemaligen Raucher haben es geschafft, abrupt aufzuhören, z. B. zu Beginn eines neuen Jahres oder während eines Urlaubes oder noch besser, mit vielen anderen Rauchern gemeinsam im Rahmen einer "Aktion".

 

Eine Entwöhnungstherapie wird durch die medikamentöse Gabe eines Nicotinersatzpräparates begleitet, um etwaige Entzugssymptome zu lindern und das durchhalten der Therapie zu gewährleisten. Je nach Rauchertyp kann eine entsprechende Darreichungsform gewählt werden.

 

DAS KANN BEIM RAUCHAUSSTIEG HELFEN

 

 

 

  • Nikotinpflaster               Schlusspunktmethode                                   1Pflaster/Tag
  •  

 

  • Nikotinkaugummi           Schlusspunkt- und Reduktionsmethode         8-12 Stück/Tag
  •  

 

  • Nikotinspray                   Schlusspunktmethode                                   max. 64 Sprühstöße/Tag
  •  

 

  • Nikotinlutschtablette      Schlusspunkt-und Reduktionsmethode          max.15 Stück/Tag
  •  

 

  • Nikotininhalator             Schlusspunkt-und Reduktionsmethode          3-6 Patronen/Tag

 

 

Bei starken Rauchern kann eine Kombination verschiedener Applikationsformen durchaus sinnvoll sein. Für eine gute Erfolgschance ist es wichtig die Nicotinersatztherapie in ausreichender Stärke und in angepasster Zeitdauer durchzuführen. In der Regel sind die Präparate gut verträglich und es werden nicht nur die physischen und psychischen Entzugssymptome gemindert, es kommt darüber hinaus auch kaum zu schädlichen Auswirkungen auf das Atemsystem. In vielen Fällen werden Folgeerkrankungen gemindert.

 

Gerade bei Präparaten zum Nicotinersatz – also etwa Kaugummi, Inhalator und Tabletten – ist die richtige Anwendung besonders wichtig. So dürfen z.B. die Tabletten nicht zerbissen oder mit einem Schluck Wasser getrunken werden. Vielmehr müssen sie - unter die Zunge gelegt – langsam zergehen. Der Kaugummi muss trotz eines manchmal auftretenden leichten Brennens an der Mundschleimhaut lange genug im Mund behalten werden. Für die richtige Anwendung empfiehlt sich daher ein Beratungsgespräch in der Apotheke, auch um das für den jeweiligen Raucher am besten geeignete Ersatzmittel zu finden.

 

 

 

 

 

 

 Nähere Informationen und Broschüren erhalten Sie in unserer Apotheke. Unser Team würde sich freuen, Ihnen helfen zu können.

 

Quellen:

http://www.nicorette.at/

https://www.apotheker.or.at/

https://www.pixabay.com

PKA-Journal 6-2014