RÜCKENSCHMERZEN

Rückenschmerzen – ein Massenleiden

Schmerzen im Rücken sind in der westlichen Welt aufgrund mangelnder Bewegung und eines vom Büro-Alltag geprägten Lebensstils weit verbreitet.

2 Millionen Menschen in Österreich leiden ständig unter Rückenschmerzen. Für Arbeitgeber und die Allgemeinheit wird das zum Problem: Sie müssen die zahlreichen Fehltage aufgrund von Rückenbeschwerden sowie steigenden Gesundheitskosten ausgleichen.

Die Konsequenzen für den einzelnen Betroffenen sind noch deutlicher spürbar: Teils starke akute oder gar chronische Rückenschmerzen, eingeschränkte Mobilität im Alltag und eine dezimierte Lebensqualität gehen mit diesem Massenleiden einher.

 

Lieber Ursachen erkennen und behandeln, statt Symptome zu betäuben.

Was genau zu den Beschwerden im Rückenbereich führte, lässt sich oft nicht eindeutig beantworten.

Als weit verbreitete Ursachen gelten eine Vielzahl von körperlichen Auslösern (z. B. Erkrankungen und Entzündungen), aber auch psychische Ursachen wie Stress oder einseitige Fehlbelastungen der Wirbelsäule können Schmerzen im Rücken verursachen. Wichtig bei der Behandlung ist es daher, die Symptome und vielmehr die Warnsignale des Körpers nicht einfach mit Schmerzmitteln zu betäuben, sondern den Schmerzen aktiv auf den Grund zu gehen.

Warum tut etwas weh? Warum gerade hier? Wie lange schon? Denn: Wer fortwährend starke Schmerzen hat, sollte diese nicht heldenhaft aushalten oder bewusst betäuben, sondern sich vom Arzt auf deren eigentliche Ursachen untersuchen lassen. Oft ist es ein Weckruf, sein Leben wieder in die Balance zu bringen.

Chronische Rückenschmerzen

Die Ursachen von Rückenschmerzen bestimmen maßgeblich deren Verlauf. Im Anfangsstadium nehmen die Betroffenen unspezifische Symptome wie muskuläre Verspannungen oft auf die leichte Schulter.

Bleibt man den körpereigenen Warnsignalen gegenüber jedoch taub, so meldet sich der Schmerz irgendwann regelmäßiger wieder. Und lauter. Akute Rückenschmerzen dauern in der Regel nicht länger als sechs Wochen, chronische hingegen häufig länger als zwölf Wochen. An sie gewöhnen wird man sich aber trotzdem nie.

Andauernde Rückenbeschwerden überlasten und verändern das Nervensystem so sehr, dass es durch die Reizüberflutung selbst zum Auslöser wird und die Schmerzen sogar dann weiterbestehen, wenn die eigentliche Ursache bereits geheilt wurde. Damit das Leben wieder an Qualität gewinnt, gibt es zahlreiche schmerzlindernde Behandlungsmöglichkeiten wie z. B. Wärmetherapie.

Langfristig hilft den Betroffenen jedoch vor allem leichte Bewegung. Die verspannten Muskeln sollten nicht stillgelegt werden, sondern sich z. B. beim Yoga-Training entspannen oder durch Aufbauübungen aus der Rückenschule wieder gekräftigt werden.

Rückenschmerzen: Ursachen und Auslöser

 

Körperliche Ursachen für Rückenschmerzen:

• Abnutzungen der Bandscheibe oder Wirbelkörper, Rheuma

• Verletzungen, wie Schleudertraumata oder Frakturen

• Skelett-Erkrankungen: wie Osteoporose (Knochenschwund), Morbus Bechterew (Versteifung der Brust- und Lendenwirbelsäule), Skoliose (Krümmung der Wirbelsäule) oder Morbus Scheuermann (Rundrücken, ausgelöst durch Wachstumsstörung bei Kindern zwischen dem 11. und 15. Lebensjahr)

• mechanische Ursachen, z. B. ein eingeklemmter Nerv

• angeborene Ursachen: Spina bifida (offener Rückenmarkskanal)

• Verschleiß der Gelenke (Arthrose)

• schlechte Körperhaltung (z. B. durch langes Sitzen am Arbeitsplatz) Generell gelten Skelett-Erkrankungen wie Krümmung der Wirbelsäule, Knochenschwund, Verletzungen (Schleudertraumata) oder Morbus Bechterew als Verursacher von Rückenschmerzen. Aber auch Tumor-Erkrankungen zählen zu den möglichen Auslösern.

Psychische Ursachen für Rückenschmerzen:

• Stress

• Depressionen

• Seelische Konflikte

• Angst

Auch bei Rückenschmerzen fängt alles im Kopf an. Wer "an etwas schwer zu tragen hat" oder oft "katzbuckeln" muss, dem können der Stress und die psychische Belastung auf den Rücken schlagen. Die Muskulatur verspannt sich bei unterdrücktem Stress, Angst und anderen seelischen Konflikten und führt eher zu psychisch bedingten Rückenschmerzen, als bei Menschen, die ihren Gefühlen bewusster freien Lauf lassen.

BEHANDLUNGSMETHODEN

Die besten Behandlungsmethoden auf einen Blick

Viele Menschen leiden in ihrem Leben mindestens einmal unter Rückenschmerzen. Diese Zusammenfassung wird aber weder den diversen Krankheitsbildern des Kreuzschmerzes gerecht, noch der Bandbreite der möglichen Behandlungsmethoden.

Da die Ursachen für Nacken- und Rückenschmerzen sehr unterschiedlich ausfallen können, sollte die Behandlung dementsprechend individuell angepasst werden. Fest steht, dass Beschwerden dieser Art umgehend zu behandeln sind, bevor sich ein Schmerzgedächtnis bildet und somit das Risiko einer Chronifizierung der Schmerzen.

 

Rücken-, Nacken- und Schulterschmerzen können medikamentös oder physikalisch behandelt werden, also z. B. mit Wärme.

Die Betroffenen haben die Wahl zwischen äußerlicher (topisch) und innerlicher Behandlung (z. B. orale Schmerzmittel in der Form von Tabletten). Äußerliche Anwendungen werden hier nachfolgend auch nach dem Wirkungsgrad der Behandlung unterschieden: zwischen einem eher oberflächlichen Effekt (z. B. durch durchblutungsfördernde Salben) und einer langanhaltenden Tiefenwirkung (z. B. Tiefenwärme durch eine ThermaCare Wärmetherapie).

Generell sollten Wirksamkeit, aber vor allem auch die persönliche Verträglichkeit einer Behandlungsart berücksichtigt werden. Welche Form der Behandlung die beste ist, sollte daher jeder entsprechend seiner Bedürfnisse selbst beantworten. Die faktischen Vor- und Nachteile der jeweiligen Methode aus medizinischer Sicht werden nachfolgend vorgestellt.

Betroffene sollten jede Art der Behandlung zudem mit leichter Bewegung kombinieren. Dies ist unablässig, um eine Schonhaltung zu vermeiden, welche weitere schmerzverstärkende Muskelverkrampfungen nach sich ziehen würde.

 

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Quelle: https://www.thermacare.at/waermeumschlaege/schmerzen-verstehen/rueckenschmerzen/ursachen.html